Einzeltraining

Einzeltraining
Du möchtest gerne, dass dein Hund ein bestimmtes Verhalten lernt z.B. den Rückruf, Sitz, Platz oder das Laufen an lockerer Leine?
Dein Hund verhält sich in bestimmten Situationen nicht so, wie du es dir wünscht z.B. bellt er andere Hunde oder Menschen an?
Wir schauen gemeinsam darauf, was hinter dem Verhalten deines Hundes steckt und trainieren an eurem individuellen Thema.
Erstgespräch
Gutes Training benötigt eine ausführliche Vorbereitung und Planung. Deswegen führe ich vor dem ersten Einzeltraining immer ein Erstgespräch.
Vor dem Erstgespräch erhälst du von mir einen Vorabfragebogen. Im Erstgespräch lernen wir uns kennen, du kannst mir eure Trainingswünsche erläutern und ich erfrage alle weiteren Informationen, die ich für die Planung unseres Trainings benötige. Gemeinsam priorisieren wir dann die Themen und darauf aufbauend plane ich individuell unseren gemeinsamen Trainingsweg.
Was ich immer mal gefragt werde...
Warum arbeitest du belohnungsbasiert?
Wann bist du motivierter?
- Wenn du bei der Arbeit Angst haben musst, dass du einen Fehler machst und dich dein Chef/ deine Chefin anschreit bzw. dir mit Kündigung droht
oder
- Wenn du arbeitest und damit rechnen darfst, dass du Lob bekommst oder sogar einen Bonus, wenn du etwas besonders gut gemacht hast?
Ich ahne deine Antwort schon. Wir alle können in einer entspannten Atmosphäre, in der es etwas zu gewinnen gibt, besser arbeiten. So ist es auch bei deinem Hund. Wenn sich ein Verhalten für ihn lohnt, zeigt er dieses Verhalten öfter, als ein Verhalten, das sich nicht lohnt.
Deswegen arbeite ich mit einem sogenannten Belohnungswort (Markerwort/Clicker) und anschließender Belohnung. So lernt dein Hund, welches Verhalten wir von ihm sehen möchten.
Mein Hund hat z.B. gelernt, dass es sich mehr lohnt, vor der Küche zu liegen, statt die Küche zu betreten und in einer Hundebegegnung wegzuschauen oder zu schnüffeln, statt den anderen Hund mit seinem Blick zu fixieren, in die Leine zu gehen oder zu bellen.
Es hat also nichts damit zu tun, dass wir deinen Hund mit Futter oder Spielzeug ablenken o.ä., sondern wir belohnen ihn gezielt für erwünschtes Verhalten.
- Wenn du bei der Arbeit Angst haben musst, dass du einen Fehler machst und dich dein Chef/ deine Chefin anschreit bzw. dir mit Kündigung droht
Was ist für dich eine Strafe und warum arbeitest du damit nicht?
Eine Strafe ist für mich alles, was dem Hund Angst macht und auch viele Dinge, die den Hund frustrieren. Dazu gehören für mich z.B.
• Spritzen mit Wasser, um das Verhalten zu unterbrechen
• Werfen von Gegenständen
• Anschreien
• An der Leine rucken/ reißen
• In die Seite stechen
• Sich plötzlich vor den Hund stellen, damit der Hund stehen bleibt (sogenannte Raumverwaltung oder körperliches Blockieren)
• etwas wegnehmen (Spielzeug, Futter, Interaktion), weil der Hund sich falsch verhalten hatAll diese Dinge lösen im Hund sehr unangenehme Emotionen wie Angst oder Frustration aus. Unter diesen Emotionen können Lebewesen nicht zielgerichtet lernen, weil das Gehirn durch die Emotion blockiert ist. Oft ist das Training mit solchen Strafen nicht nachhaltig, da der Hund nicht gelernt hat, was er stattdessen machen soll.
Manche Hunde unterlassen zwar auch teilweise Verhalten, das gestraft wurde, weil sie Angst vor den Folgen haben. Oft zeigen sie dann aber an anderer Stelle unerwünschtes Verhalten. Das Verhalten verlagert sich also nur.
Der allerwichtigste Aspekt ist für mich, dass sich das Trainieren mit Strafe negativ auf die Hunde-Mensch-Beziehung auswirkt. Wenn die Hunde immer damit rechnen müssen, dass für sie gefühlt aus dem Nichts eine Strafe erfolgt, schadet das der Bindung, denn dein Hund ist dann nicht gerne in deiner Nähe, weil es dort nicht sicher ist.
Wie ist der Ablauf, wenn ich mich bei dir melde?
Wir starten mit einem Erstgespräch. Hier nehme ich mir 60-120 Minuten Zeit, um alle wichtigen Informationen zu erfragen, die ich für unser Training benötige.
Innerhalb des Gespräches lernen wir uns kennen, priorisieren eure Themen und du kannst deine Wünsche loswerden.
Das Erstgespräch ist die Grundlage für die Planung unseres Trainings. Nach dem Erstgespräch machen wir einen ersten Trainingstermin aus und ich plane unser gemeinsames Training. Im ersten Trainingstermin erarbeiten wir gemeinsam die ersten Schritte und du bekommst von mir Tipps und Tricks, wie du zuhause weitertrainieren kannst.
Warum ist das Erstgespräch eine Voraussetzung für das Einzeltraining?
Das Erstgespräch ist die Basis für meine Trainingsplanung. Ich benötige ein komplettes Bild, um beurteilen zu können, was hinter dem Verhalten deines Hundes steckt. Ohne ein Erstgespräch würden wir „ins Blaue hinein“ trainieren und Trainingsfortschritt wird dann zur Glückssache.
Für eine Onlineberatung mit Themen wie: Ich möchte einen Hund adoptieren etc. benötigst du natürlich kein Erstgespräch. Es geht nur um das konkrete Training, in dem dein Hund ein Verhalten lernt, z.B. Signale wie „Sitz“ oder „Platz“ trainieren (auch bekannt als Kommandos) oder wir an unerwünschten Verhaltensweisen deines Hundes arbeiten.
Warum findet das Einzeltraining bei mir Zuhause oder am Ort meiner Wahl statt und nicht auf dem Hundeplatz?
Neues Verhalten lernen Hunde besonders gut in einer bekannten und reizarmen Umgebung. Wir TrainerInnen sprechen dann von einem ablenkungsarmen Trainingssetting. Deswegen bietet es sich an, neue Dinge bei dir Zuhause oder an einem anderen für den Hund bekannten Ort zu trainieren.
Erst wenn das neue Verhalten gelernt wurde, bauen wir nach und nach Ablenkungen ein und transferieren das gelernte Verhalten auf andere Situationen und Orte. Wir machen es so deinem Hund am Anfang möglichst leicht, das gelernte Verhalten zu zeigen.
Außerdem lernen Hunde kontextbezogen. D.h. wenn ein Hund ein Verhalten in einer bestimmten Situation oder an einem bestimmten Ort zeigen kann, dann kann er es nicht unbedingt, wenn Ort und Situation sich verändern. Deswegen klappen viele Übungen bei Hunden, die auf einem Hundeplatz trainiert werden, nur auf dem Hundeplatz. Dann kann der Hund dieses Verhalten nur auf dem Hundeplatz abrufen, weil er es dort gelernt hat, aber nicht im Alltag.
Viel wichtiger ist es für euch aber, dass dein Hund in alltäglichen Situationen das erwünschte Verhalten abrufen kann. Deswegen üben wir es dort, wo du es benötigst: Zuhause, beim Spaziergang, in Hundebegegnungen…
Was ist, wenn ich zwischen den Trainingseinheiten Fragen habe oder nicht weiterkomme?
Wenn zwischen unseren Trainingseinheiten Fragen aufkommen, kannst du dich jederzeit gerne per Mail, WhatsApp oder WhatsApp-Sprachnachricht bei mir melden.
Falls du dir nicht sicher bist, ob dein Zuhausetraining richtig verläuft oder sonstige Fragen auftauchen, kannst du mir auch eine kurze Videosequenz schicken und ich schaue darauf.
Gibst du auch Online-Training?
Sehr gerne unterstütze ich dich auch online. Egal ob Signale wie Sitz, Platz, Pflegemaßnahmen, Geschirr anziehen und vieles vieles mehr können wir auch online trainieren. Manchmal ist es sogar besser, wenn ich nicht körperlich anwesend bin, weil ein/e TrainerIn mit ihrer/seiner Anwesenheit natürlich das Trainingssetting verändert.
Wir können also vieles auch online trainieren und jegliche Beratung ist natürlich online möglich.
Und das beste: Das Onlinetraining ist für dich günstiger und du sparst dir auch die Anfahrtskosten.
Mehr Informationen zu meinem Online-Hundetraining findest du hier.
Gibst du auch Gruppentraining?
Als Gruppentraining biete ich Themenkurse wie beispielsweise Begegnungstraining an. Diese umfassen immer eine feste Anzahl an Terminen. Zudem kannst du bei mir Social Walks, Themenspaziergänge und Krimiwanderungen buchen. Abonniere gerne meinen kostenlosen Event-Newsletter, um die Termine nicht zu verpassen.
Klassische “Erziehungskurse”, in denen alle Hunde-Mensch-Teams das Gleiche lernen wie “Sitz”, “Platz” und “Bleib”, biete ich hingegen nicht an. Gerade Tierschutzhunde kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen und auch mit verschiedenen Herausforderungen in das Training. Ein gleichschrittiges Gruppentraining ist deswegen meiner Meinung nach nicht sinnvoll und kann sogar schädlich sein, da ich in Gruppentrainings oft nicht genug Zeit für jedes einzelne Team habe. Oft führt das Training in solchen Erziehungsgruppen zu einem erhöhten Stresslevel, genau das, was wir eigentlich nicht möchten.
Deswegen arbeite ich mit Tierschutzhunden im individuellen Einzeltraining. So kommen wir um ein Vielfaches schneller, frustfreier und fehlerfreier zum Ziel, was letztlich auch finanziell günstiger ist.
Trainierst du auch mit Hunden, die nicht aus dem Tierschutz sind?
Natürlich biete ich auch Beratung und Einzeltraining an, wenn dein Hund kein Tierschutzhund ist. In meinen Themenkursen, Social Walks und bei Krimiwanderungen seid ihr natürlich auch herzlich willkommen. Da ich ein Fan von Spezialisierungen bin, lege ich dir beim Einzug eines Welpens vom Züchter ans Herz, dir eine(n) TrainerIn zu suchen, die/ der sich auf das Welpentraining spezialisiert hat. Positiv arbeitende TrainerInnen findest du beim IBH oder bei Trainieren statt Dominieren.
Das findest du bei mir
Individuelles Einzeltraining
Training, das auf dich und deinen Tierschutzhund individuell zugeschnitten ist.
Positives Hundetraining
Belohnungsbasiertes Hundetraining auf Basis positiver Verstärkung
Bedürfnisorientiertes Training
Wir schauen darauf, welche Bedürfnisse hinter dem Verhalten deines Hundes stecken.
Erlernen alternativer Strategien
Dein Hund lernt alternative Verhalten, die er anstelle des unerwünschten Verhaltens zeigen kann.
Tipps für bestimmte Situationen
Tipps und Tricks, wie du dich in bestimmten Situationen verhalten kannst, damit dein Hund (und du auch) entspannt bleibt.
Schrittweises Training
Training Schritt für Schritt, damit ihr Erfolgserlebnisse feiern könnt.
Mobiles Training
Bei dir Zuhause oder an einem Ort deiner Wahl, damit wir in alltäglichen (und nicht künstlichen) Situationen üben können.
Onlineberatung & Onlinetraining
Gerne darfst du mir brennende Fragen online stellen und online mit mir trainieren.
Wissenschaftlich fundiert
Belohnungsbasiertes Hundetraining auf Basis positiver Verstärkung

Das findest du bei mir nicht
Keine Gewalt
Leinenruck, Druck und Gewalt jeglicher Art fügen Hunden Schmerzen zu und sind deswegen bei mir tabu.
Kein Blockieren
Das körperliche Blockieren oder die sogenannte „Raumverwaltung“ lehne ich im Training ab, da hier mit der Angst der Hunde gearbeitet wird.
Keine Einschüchterung
Jegliche körperliche oder stimmliche Einschüchterung findest du bei mir nicht.
Keine Schreckreize
Auch die Arbeit mit Schreckreizen, wie z.B. mit der Wasserflasche spritzen oder irgendetwas werfen, macht Hunden Angst und hat deswegen keinen Platz in meinem Training.
Keine Rangreduktion
Die Idee, dass der Mensch den Hund dominieren muss (Dominanztheorie), ist schon lange widerlegt. Ich lehne die Unterwerfung des Hundes ab, da sie die Hund-Mensch-Bindung schädigt.
Kein Kontrollverlust
Reize, die das Gefühl des Kontrollverlusts auslösen, lehne ich im Training ab. Es gibt viele andere Möglichkeiten anstelle von: "Da muss der jetzt mal durch."